Auf der Jahreshauptversammlung im Januar bedankte sich Brudermeister Willi Kessel ganz besonders beim Schützenkönig Heinz Josef Albrecht. „Er habe die Last des Bezirksbundesfestes mit tragen müssen und sei jeder Zeit zur Stelle gewesen“. Wie eine Bombe schlug dann der Rücktritt des zurzeit amtierenden Schützengenerals Peter Heinz Möller ein. Ohne Angaben von Gründen stellte er sein Amt zur Verfügung. Reinhard Köpp als nunmehr ranghöchster Offizier soll bis zu den Neuwahlen das Kommando übernehmen.
 

 
Das Schützenkönigspaar, die Prinzen und der Hofstaat auf der Paradetribühne

Der Samstag wurde mit dem Abholen des Schützenkönigs zur Gefallenenehren mit „Großem Zapfenstreich“ am Ehrenmal und dem Eröffnungsball im Festzelt, das diesjährige Schützenfest eröffnet. Nach dem „Wecken“ um 5 Uhr, der feierlichen Krönungsmesse und dem Frühschoppen begann der Sonntag. Es mögen weit über dreitausend Besucher gewesen sein, die den Zugweg in Kaster am Sonntagnachmittag säumten. Natürlich galten dem Schützenkönigspaar Horst und Karin Eberle, die größten Ovationen. Mit den Hofdamen – alles Töchter der Roten Husaren – bildete die Königsgruppe, dank der charmanten Königin, auch ein blendendes Bild. Die Roten Husaren feierten ihr 15. Wiegenfest, für den III. Jägerzug Schützendelle und dem III. Marinezug Erftkadetten war es Premiere, sie waren zum ersten Mal dabei. Auch beim abendlichen Krönungsball, zu Ehren der Majestäten  Horst und Karin Eberle, dem Jungschützenprinz Jörg Cleve und dem Schülerprinz Frank Lönnendunk, drückte die Königin ihren Stempel auf, schrieb die Presse.
 

 
Schützenkönigspaar Horst und Karin Eberle vor ihrer Königsresidenz

Als der Klompenzug beim Klompenkönigspaar am Wiedenhof angekommen war, ging die Sirene. Die Feuerwehr musste zu einem Einsatz. Wegen der großen Hitze die an diesem Wochenende herrschte, war in der Parkanlage nahe der Talstraße ein Feuer ausgebrochen. Ein Anwohner hatte aber schnell reagiert und das Feuer schon fast gelöscht. Die Feuerwehrmänner brauchten nur noch ein wenig nachlöschen und rauschten dann schnell zur Königsresidenz zurück. Nach ein paar Bierchen an der Residenz des Königs ging es dann los. Die Schützen marschierten als farbenfroh gekleidete Gruppen durch den Ort. Die Klompen waren jeweils anders lackiert und mit Zubehör verschieden gestaltet. Da blickten Mäuschen mit großen Ohren, Andere hatten sich Rappen, wieder Andere hatten sich mit Blättern und Laubzeug  ihre Klompen verziert. Nach der Klompenparade ging es zum Festzelt. Hier wurde dann bis zum frühen Morgen gefeiert.
   
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