Was lange währt wird endlich gut, heißt ein altes Sprichwort. Die St. Sebastianus Bürger-Schützenbruderschaft Morken-Harff konnte wieder auf heimatlichem Boden. den Patronatstag, am 19. Januar 2013 feiern. Die umgebaute Turnhalle an der St. Martinusschule wurde rechtzeitig fertig und erstrahlte in neuem Glanz. Um 9 Uhr konnte Regimentspräses Christian Herrmanns die Schützen zur "Heiligen Messe" begrüßen. In seiner eindrucksvollen Predigt zeigte er auf, wie wichtig es in der heutigen Zeit ist, seinen Glauben so standhaft zu verteidigen, wie es der heilige Sebastian getan hat. Mit einem ausgiebigen Frühstück wurde nach der Messe der Tag in der neuen Turnhalle begonnen. Immer wieder gab es anerkennendes Kopfnicken und begeisternde Aussagen: "Wie sehr schön und richtig Toll geworden" von den Schützen, beim betreten der neuen Halle. Das schöne Großbild von Schloss Harff hatte der dritte Jägerzug an der Hallenrückwand aufgehängt. Das gab dem ganzen noch einen ganz besonderen Flair. Pünktlich um 11 Uhr eröffnete Brudermeister Manfred Maienschein die Jahreshauptversammlung. Nach den Rechenschaftsberichten der einzelnen Vorstandsmitglieder, wurde dem Vorstand einstimmig die Entlastung erteilt. Bei den Neuwahlen der 2. Vorstandsmitgliedern, ging es sehr zügig voran und es wurden zum 2. Brudermeister Josef Albrecht, zum 1. Geschäftsführer Axel Zahn, zum 2. Geschäftsführer Ralf Schmitz, zum 2. Kassierer Thorsten Neubauer, zum 2. Kommandanten Alexander Lurz, zum 2. Pressewart Michael Lambertz und zum 2. Schießmeister Hubert Schiefer gewählt Zudem bestehenden Beisitzer Marcel Schnitzler wurden die Beisitzer Friedhelm Maaß, Daniel Delonge, Manfred Schiffer und Norman Vleeschhouwers neu in den Vorstand gewählt. Brudermeister Manfred Maienschein konnte dann Anton Wallfaß, Wolfgang Strauch, Peter Dinslaken, Benjamin Kretschmer, Dirk Klever, Manfred Houschka, Norbert Krebs, Wolfgang Müsch, Bert Dangela, Rolf Molitor, Volker Broich, Rolf Horstmann und Manfred Maienschein für 25-jähriger Mitgliedschaft auszeichnen. Josef Albrecht, Bernd Krüger, Hermann Josef Oster, Horst Christes, Horst Eberle und Franz Schramm wurden für 40 Jahre geehrt. Besonders geehrt wurden Wilfried Vleeschhouwers für 50 Jahre und Hans Nüchter sogar für 60 Jahre treue zur Bruderschaft.

         25-jähriges Jubiläum:

von links: Manfred Maienschein, Norbert Krebs, Dirk Klever, Wolfgang Müsch, Wolfgang Strauch, Daniel Kretschmer, Rolf Molitor, Peter Dinslaken, Benjamin Kretschmer

 

40-jähriges Jubiläum:

von links: Horst Eberle, Bernd Krüger, Heinz Josef Albrecht, Franz Schram, Horst Christes

   
  
50-jähriges Jubiläum: Wilfried Vleeschhouwers
  

 
60-jähriges Jubiläum: Hans Nüchter

Schießmeister Franz Oberzier nahm dann die Ehrungen zum Pokalschießen vor. Es siegten in der Einzelwertung: Wolfgang Müsch vor Heinz Josef Braunleder und Franz Peter Schiffer. In der Zugwertung gewannen der 3. Jägerzug Schützendelle vor den Roten Husaren und dem Artilleriezug. Gegen 13:00 Uhr schloss der Brudermeister die Versammlung. Schützenkönig Friedhelm Maaß hatte eine Suppe mit Würstchen spendiert und schenkte sie jedem Schützen persönlich aus und wünschte, "guten Appetit."

 

Sieger in der Einzelwertung:

von links: Schießmeister Thomas Breusch, Schießmeister Hubert Schiefer, 3. Sieger Franz Peter Schiffer, 1. Sieger Wolfgang Müsch, 2. Sieger Heinz Josef Braunleder, Schießmeister Franz Oberzier

 

Sieger in der Mannschaftswertung: 3. Jägerzug Schützendelle

Zum Familienball am Abend konnte Brudermeister Manfred Maienschein, in einer bis auf den letzten Platz besetzten Halle, die Schützen und das amtierende Königspaar Friedhelm und Margit Maaß mit ihrem Königszug die schwarzen Husaren und Jungschützenprinz Joel Merino Perez begrüßen. Unser Schülerprinz Christopher Altas musste leider wegen Krankheit das Bett hüten. Die Majestäten bekamen vom Brudermeister ein großes Bild von ihrem Fest als Geschenk überreicht. Dann kam der spannende Augenblick: "Die Vorstellung des neuen Königspaares." Mit den Marschklängen von "Alte Kameraden" zog der dritte Marinezug mit den zukünftigen Majestäten Franz und Andrea Oberzier als Königspaar, Yannick Beek als Jungschützenprinz und Jonas Kurth als Schülerprinz ein. Nach einem Gläschen Sekt für alle Majestäten, gab es den Ehrentanz. Besonders muss man die Sappeure mit ihren Helfern und die Ulanen erwähnen. Sie haben alle hervorragend bewirtet. Es war einfach ein richtiges gelungenes Fest und ein optimaler Einstieg in das neue Schützenjahr.  


Am dritten Juni Wochenende feierten wir unser Sommerfeeling. Zum ersten Mal, war uns der Wettergott wohl gesonnen und wir konnten zwei Tage bei strahlendem Sonnenschein feiern. Es herrschte eine tolle Atmosphäre mit vielen Besuchern. Die Mannschaft des Sommerfeelingteam hat hervorragende Arbeit geleistet. Allen Helfern hierfür ein herzliches Danke!!  

 

Der Eingangsbereich

 

 
Das gut besuchte Fest
 

Doch das war erst der Anfang, denn ein weiteres Großprojekt stand an. Im Januar auf der Jahreshauptversammlung wurde beschlossen, einen Schützenbaum mit allen Wappen der Regimentszüge zu errichten. Nach vielen Gesprächen mit Sponsoren und den benötigten Unterlagen und Genehmigungen, konnten wir die Einweihung am Schützenfestsamstag durchführen. Das haben wir aber auch nur den vielen fleißigen Schützen zu verdanken, die selbst bei subtropischen Temperaturen die im Juli herrschten, Tag für Tag am Projekt viele Stunden gearbeitet haben. Auch hierfür sei Allen von Herzen gedankt.

                                                                                                                                                                                        
 
                             Unser Wappenbaum                                                                                                                       Einweihung unseres Schützenbaumes mit der Bevölkerung

 

Im August fand dann schließlich der Höhepunkt unseres Schützenjahres statt. Pünktlich um 12:00 Uhr eröffnete der Kommissarische Brudermeister Reinhard Köpp mit dem ersten Schuss unserer Artillerie, dass Schützenfest. Schon beim Antreten an der Königsresidenz, konnten nicht nur die Schützen, eine völlig neu und anders gestaltete Königsresidenz bewundern. Statt einer Burg konnte ein sieben Meter hoher Leuchtturm, der auch noch begehbar war, bewundert werden. Dem Schützenkönigspaar Franz und Andrea Oberzier mit ihrem Königszug, dem 3. Marinezug "Große Freiheit" muss man ein riesige Kompliment für ihr Engagement und die Umsetzung ihrer Idee machen. Nach einer schönen Krönungsmesse, in der nicht nur das Schützenkönigspaar sondern auch Jungschützenprinz Yannik Beek und Schülerprinz Jonas Kurth gekrönt wurden, folgte die Parade zu Ehren des Regimentspräses. Anschließend wurde unser neuer Schützenbaum von Pfarrvikar Günter Tepe eingeweiht. Viele Zuschauer hatten sich zu diesem Ereignis eingefunden. Der Große Zapfenstreich wurde am Sonntagmorgen, am vom Offizierscorps neu gestalteten Ehrenmal, eindrucksvoll dargeboten. Auch hier hatten sich zahlreiche Zuschauer eingefunden, um dieses feierliche Zeremoniell mit zu erleben. Leider hat es beim großen historischen Festzug am Nachmittag geregnet. Doch das konnte den Schützen und schon gar nicht unserer Majestät, die Laune verderben. Auch am Montag hat es am Anfang des Klompenzuges ein wenig genieselt, doch bei der Parade strahlte dann wieder die Sonne. Mit der Krönung des Klompenkönigspaares im Festzelt und dem anschließenden Klompenball in einem proppenvollen Festzelt, endete das Schützenfest.

 

Schützenkönigspaar Franz und Andrea Oberzier mit ihrem Königszug 3. Marinezug "Große Freiheit"

und dem Schülerprinzen Jonas Kurth links und Jungschützenprinz Yannik Beek rechts, vor der Königsresidenz dem Leuchtturm

 

 Die Königsresidenz


 

 

   
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