Nach alter Tradition wurde am 22. Januar das Fest des Schutzpatrons der Bürger-Schützenbruderschaft St. Sebastianus gefeiert. Nach alter Tradition ja, nach dem üblichen Ablauf nein. Durch die Entscheidung, die Multihalle in Kaster zu schließen, war die Bruderschaft gezwungen ihr Fest in Bedburg zu feiern. So fand die Schützenmesse in der Bedburger Pfarrkirche St. Lambertus statt. Regimentspräses Pfarrer Christian Hermanns freute sich über den hervorragenden Besuch der Messe und lobte die Schützen dafür. Die vom Präses hervorragend gestaltete Messe, war ein wunderbarer Auftakt des Patrionatsfestes. Danach ging es ins Castello. Der Tag wurde mit dem gemeinsamen Frühstück und der Jahreshauptversammlung fortgesetzt. Nach den Rechenschaftsberichten und der Entlastung des Vorstandes wurde ein neuer Schießmeister gewählt. Die einstimmige Wahl fiel auf Franz Oberzier. Die Wahl eines Jungschützenmeisters wurde vertagt. Brudermeister Manfred Maienschein konnte dann Robert Göttlinger, Jörg Abels, Dieter Prager, Achim Kleinert, Norbert Mülfarth, Friedel Maaß, Dieter Schulte, Markus Kleinheuer, Hubert Schiefer, Karl-Josef Cremer für 25 Jahre, Winfried Beek, Willi Kaiser für 40 Jahre, Heinz Klever und Valentin Krüppel für 60 Jahre Mitgliedschaft auszeichnen. Der Neugewählte Schießmeister Franz Oberzier und sein Stellvertreter Wolfgang Müsch nahmen dann die Siegerehrung des Pokalschießen vor. In der Einzelwertung siegte Markus Braunleder mit sage und schreibe 99 von 100 Ringen. Das war das beste Ergebnis das je bei der Bruderschaft geschossen wurde. Mit 96 Ringen wurde Daniel Delonge 2. und mit ebenfalls 96 Ringen Franz Oberzier 3. Sieger. In der Mannschaftswertung der Regimentszüge siegten der 3. Marinezug vor den 1. Dragoner und den 2. Schill´schen Offizieren. Nach dem Brudermeister Manfred Maienschein die Versammlung geschlossen hatte, spendierte und servierte Schützenkönig Andreas Weck den anwesenden Schützen eine Erbsensuppe mit Würstchen.

 

Kassierer sitzen nicht nur auf dem Geld 

Beim Familienball am Abend standen weitere Höhepunkte an. Weil der Andrang viel größer als erwartet war, musste das Offizierscoprs auch noch die letzten Tische und Stühle aufstellen. Für einige Schützen blieb dennoch nur der Platz am Stehtisch. So konnte Brudermeister Manfred Maienschein in einem propevollen Castello nicht nur die Schützen sondern auch Bezirksbundesmeister Anskar Mirgeler begrüßen. Er hatte eine besondere Überraschung dabei und zeichnete Geschäftsführer Hans Dieter Panzer mit dem "Hohen Bruderschaftsorden" aus. Besonderer Jubel brach bei der Verabschiedung der Schützenmajestäten aus. Das Königspaar Andreas und Heike Weck mit ihrem Königszug der Artillerie, sowie der Jungschützenprinz Timo Dolfen und der Schülerprinz Nico Dolfen genossen noch einmal das Bad in der Schützenmenge. Besondere Spannung herrschte bei der Bekanntgabe der neuen Majestäten. Das Schützenkönigspaar konmmt aus dem Sappeurezug und heißt Robert und Roswitha Göttlinger. Die Jungschützen werden vertreten durch Jungschützenprinz Sven Jansen und der Schülerprinzessin Corinna Brings. Dank der Musik unseres DJ-Teams die Schürzenjäger, wurde in toller Stimmung ein schöner Familienball bis in die frühen Mogenstunden gefeiert.     

Robert und Roswitha Göttlinger Schützenkönigspaar 2011   

 

             

Jungschützenprinz Sven Jansen                                                         Schülerprinzessin Corinna Brings

 

Von Samstag, den 18. bis Sonntag, den 19 Juni präsentierte das Sommerfeeling-Team der Bruderschaft wieder einmal der Bevölkerung und den Schützen ein Fest der besonderen Güte. Das Team hatte sich wieder besonders viele Mühen gemacht beim Aufbau. Hier standen dem Besucher neben dem überdachten Grill und Bierstand auch eine überdachte Tanzfläche zu Verfügung, in dem er nach Herzenslust das Tanzbein schwingen konnte. Leider hatte der Wettergott noch nichts von einem Sommerfeeling gehört, den kurz vor der Eröffnung des Festes gab es ein kräftiges Gewitter. Schnell hatten die vielen fleißigen Helfer aber alle Tische und Bänke wieder trocken gewischt und mit neuen Tischtüchern belegt, so als wäre nichts geschehen. Die Spanferkel waren wieder einmal besonders beliebt, und waren auch sehr schnell verspeist. Unser bewährtes DJ-Team brachte dann auch alle sehr schnell in Stimmung, so das die Tanzfläche immer regen Zuspruch hatte. Auch der Sonntag, mit seinem zünftigen Frühschoppen und seiner gemütlichen Kaffeetreria-Atmosphäre ist mittlerweile ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt. Man muss dem Sommerfeeling-Team für ihren Einsatz und ihr Arrangement ein riesiges Kompliment machen, denn sie haben wieder einmal ein tolles Fest für alle geboten.

 
 

Musikparade 

Pünktlich am Samstag, den 20. August zeigte sich die Sonne von ihrer besten Seite. Mit dem ersten Schuss unserer Kanone, eröffnete Brudermeister Manfred Maienschein das Schützenfest um 12:00 Uhr an der Königsresidenz. Mit dem Königspaar zog das Regiment um 17:00 Uhr zur Krönungsmesse in die St. Martinuskirche. Pfarrvikar Günther Tepe zelebrierte mit vier Sappeuren als Meßdiener, eine feierliche Krönungsmesse. Nach der Kranzniederlegung an den Ehrentafeln vor der Kirche, zog das Regiment zur ersten Parade zu Ehren des Präses auf. Im Festzelt wurde der Eröffnungsball mit dem DJ Team "die Schürzenjäger" zünftig gefeiert. Der Sonntagmorgen begann leider mit einer Regenschauer beim Festzug zum Ehrenmal. Doch beim Aufzug zum Kriegerdenkmal mit dem Yorkscher Marsch, hatte Petrus ein Einsehen und ließ kräftig die Sonne scheinen, so das nach den Regentropfen nun die Schweißtropfen liefen. Das Schützenkönigspaar Robert und Roswitha Göttlinger, der Jungschützenprinz Sven Jansen und unsere Schülerprinzessin Corinna Brings lächelten am Nachmittag dann beim "Großen Festzug" mit der Sonne um die Wette. Sie genossen ihre Musik- und Regimentsparade ganz besonders. Der Krönungsball am Abend war der nächste Höhepunkt für unsere Majestäten. Der Montag begann dann wie der Sonntag. Regen, Regen, Regen. Doch am Nachmittag zeigte sich die Sonne von ihrer besten Seite, so das auch unsere Damen, die wieder einmal in wunderschönen Dirndl fantastisch aussahen, ins schwitzen gerieten. Nach der Krönung der Klompenmajestäten durch den Brudermeister, gab es im Festzelt dann kein halten mehr. Einmal saßen alle auf dem Zeltboden und ruderten um die Wette, dann hielten alle ihre Stühle in die höhe und sangen kräftig mit. Manch einer wunderte sich, das gegen 23:00 Uhr das Zelt auf einmal merklich leerer wurde. Natürlich lag das an der anstehenden Zeltparade. Sogar unser Bürgermeister Gannar Koerdt ließ sich nicht zweimal bitten, marschierte mit und legte sehr gekonnt, einen perfekten Stechschritt aufs Parkett. Es war wieder einmal ein tolles Fest, das leider, wenn es besonders schön ist, dann immer viel zu schnell zu Ende geht.         

Musikparade beim Klompenzug

Unsere Jungschützen

 

   
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