Die Bürger-Schützenbruderschaft Morken-Harff 1200 e.V. hatte wieder einmal Glück: Bei einem so groß angelegten Volksfest kommt es in erster Linie auf das Wetter an. Nur dann kommen nicht nur die offiziellen Gäste. Nun hat man auf dem hübsch hergerichteten Marktplatz die denkbar günstigsten Voraussetzungen geschaffen um aus einem „normalen“ Schützenfest ein richtiges Volksfest zu machen.

Vier Tage lang stand das Städtchen mit seinem historischen Kern und der modernen Umgebung im Zeichen der Schützen und der Freude. Schützenkönig Reinhard Köpp mit seiner Königin Marianne und Jungschützenprinz Heinz Dieter Panzer, erhielten viel Applaus. Als sich acht Wochen vor Schützenfest noch kein König fand, sprang Reinhard Köpp, der Mitglied des Offizierscorps ist, in die Bresche. „Er trug nun die Krone der Bürger-Schützen und er trug sie mit angemessener Würde“, schrieb die Zeitung. Nach der Krönungsmesse und der folgenden Kirchenparade, ging es zum Eröffnungsball ins Festzelt. Das Königspaar feierte an diesem Tag noch ihren achten Hochzeitstag. Im Festzug, Höhepunkt der Veranstaltung, marschierten Gruppen in historischen Uniformen mit. Unter ihnen auch der neu rekrutierte Zug der Schwarzen Husaren. Der Marsch durch das Fahnen- und Blumengeschmückte Kaster wurde von mehr als hundert Musikern begleitet. Die große Parade gab es traditionell auf der Harffer Schlossallee. Mit dem Schützenball im Festzelt klang der Sonntag aus.
 



Schützenkönigspaar Reinhard und Marianne Köpp in Begleitung der Offiziere Willi Kessel und Josef Panzer.
Davor gehen die Prinzessin Ivonne Brietzke und Page Marko Köpp


Der Montag stand ganz im Zeichen der Klompenfreunde. Dem großen Klompenzug, an dem die Frauen der Schützen im prachtvollen Dirndl mitgehen, folgte der Klompenball. Am Dienstagnachmittag trugen dann die Bürger-Schützen ein Fußballspiel gegen eine Prominenten-Auswahl des Rates der Stadt Bedburg aus. Zum Ausklang des Volksfestes holten die Schützen am Dienstagabend das Königspaar mit großem Ehrengefolge von der Königsresidenz zum Krönungsball ab. Nach dem „Großen Zapfenstreich“ im Festzelt, wurde bis zum frühen Morgen das Tanzbein geschwungen.




Die Prominentenelf stehend von links: Rolf Esser, Mathias Heinen, Heinz Holz, Helmut Linden, Herbert Schmitz, Günter Marzyniak, Willi Moll, Erhard Nagel, Willi Kaiser und Willi Harren. Dazwischen im weißen Trikot: Anton Josef Herzogenrath, Jürgen Pietsch, Peter Josef Moll.
Kniend von links: Reinhard Stroben, Dietmar Görres, Willi Kessel, Gerd Brehl, Reinhard Köpp, Franz Josef Broich, Peter Heinz Möller, Hubert Görres und Jürgen Wagner.
Schiedsrichter: Alfred Schillings
   
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