In der überlieferten Form beging die Bürger-Schützenbruderschaft den Sebastianustag. Bei der Hl. Messe gedachte man besonders des verstorbenen Ehrenbrudermeisters Willi Müller. Bei den Ergänzungswahlen für den Vorstand wurden Reinhard Köpp zum neuen Kommandanten und Franz Josef Broich zum Stellvertreter gewählt. Zum Ehrenbrudermeister ernannte die Versammlung den Schützenbruder Wilhelm Delonge. Neu im Schützenregiment ist in diesem Jahr der 4. Jägerzug „Waidmanns Heil“.

An den Vorbereitungen für das Schützen- und Volksfest konnte man erkennen, dass es ein großes Heimatfest werden würde. Fahnen- und Straßenschmuck beherrschten die Szene; vor allen Dingen auf der Gerhardstrasse, wo das Königspaar Winfried und Christa Beek wohnen. Die Straße war in ein Meer von Blau – für die Marine – und Gold für die Königswürde – getaucht. Das Königspaar Beek, der Jungschützenprinz Markus Beek und der Schülerprinz Thomas Thissen, zeigten sich von ihrer besten Seite. Der I. Marinezug „Erftlandjonge“ feierte sein 10jähriges bestehen. Das Fest begann schon am Freitagabend mit einer Jugenddisco. Es spielte die Band „History“. Den musikalischen Auftakt besorgte das Tambourcorps Königshoven. Vor dem Eröffnungsball war noch ein Umzug mit Totenehrung und „Großem Zapfenstreich“ am Ehrenmal.

Nach dem Wecken am Sonntagmorgen wurden die Majestäten zur Krönungsmesse abgeholt. Nach der Kirchenparade zog man zum Frühschoppen ins Festzelt. Hier wurde Gerd Schreiber vom Brudermeister für 40jährige Mitgliedschaft in der Bruderschaft geehrt. Am Nachmittag folgte dann das große Spektakel, der Festzug. Das Königspaar gab sich natürlich und charmant, erst recht im Kreise der hübschen Hofdamen. Selten hat Kaster so einen Schützenzug erlebt, der an Farbentracht und Uniformen kaum zu überbieten war. Tausende von Besuchern säumten, trotz tropischer Temperaturen, die Straßen und verliehen dem Festschmuck zusätzliche Attraktivität, schrieb die Presse.
 
 
 
Königspaar Winfried und Christa Beek
 

Stöhnten die Schützen am Sonntag noch über die große Hitze, so gingen sie am Montag, im wahrsten Sinne des Wortes, baden. Wolkenbruchartiger Regen verhinderte einen Klompenzug und Parade. Mit Müh und Not konnte das Klompenkönigspaar ins Festzelt gespielt werden. Doch hier wurde dann, dem Regen zum Trotz, bei ausgelassener Stimmung der Klompenball gefeiert
   
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